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Cybersicherheit wird zu einer entscheidenden Frage für die Wasserwerke der Zukunft

Katarina Cavala Andelic
4 min read
cybersecurity

Wasserwerke in ganz Europa treiben ihre digitale Transformation zunehmend voran. Immer mehr Versorger investieren in Analytik, Monitoring und datengetriebene Betriebsprozesse, um Wasserverluste zu reduzieren, die Effizienz zu steigern und die Resilienz in immer komplexeren Netzwerken zu stärken.

Gleichzeitig sind Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit nicht länger zu ignorieren.

Für viele Wasserwerke hat dies ein schwieriges Dilemma geschaffen. Während digitale Werkzeuge für modernes Wassermanagement immer wichtiger werden, besteht weiterhin eine große Zurückhaltung gegenüber externen Cloud-Plattformen. In vielen Fällen fühlen sich Wasserwerke sicherer, wenn sie Systeme intern entwickeln, da sie glauben, dass „In-house“-Lösungen automatisch mehr Kontrolle und stärkere Sicherheit bieten.

Doch Cybersicherheitsexperten weisen zunehmend auf eine andere Realität hin.

In der Praxis können intern entwickelte Systeme langfristig oft größere Sicherheitsrisiken schaffen als spezialisierte externe Plattformen, die speziell für kritische Infrastrukturen entwickelt wurden.

Cybersicherheit ist längst nicht mehr nur eine IT-Frage

Der Grund dafür ist einfach: Moderne Cybersicherheit ist längst nicht mehr nur die Verantwortung der IT-Abteilung. Sie ist zu einer eigenständigen operativen Disziplin geworden.

Der Aufbau einer sicheren Analyseplattform erfordert heute weit mehr als reine Softwareentwicklung. Notwendig sind kontinuierliches Monitoring, Schwachstellenmanagement, Authentifizierungskontrollen, Härtung der Infrastruktur, Incident-Response-Vorbereitung, Compliance-Arbeit sowie die permanente Anpassung an eine sich ständig verändernde Bedrohungslage.

Dieses Maß an Fachwissen intern aufrechtzuerhalten, ist schwierig und kostspielig – insbesondere für Organisationen, deren Hauptaufgabe darin besteht, eine zuverlässige Wasserversorgung sicherzustellen und nicht Cybersicherheitsoperationen zu betreiben.

Die Herausforderung wächst zusätzlich durch strengere regulatorische Anforderungen in Europa. Regelwerke wie NIS2 stellen immer höhere Anforderungen an Betreiber kritischer Infrastrukturen hinsichtlich Resilienz, Governance und sicherer Systemarchitekturen.

Für viele Wasserwerke würde die Aufrechterhaltung eines solchen Cybersicherheitsniveaus intern erhebliche Investitionen in Technologie und spezialisierte Fachkräfte erfordern.

Sicherheit muss von Anfang an Teil der Architektur sein

Genau hier können speziell entwickelte Plattformen Risiken reduzieren statt erhöhen.

Bei Smartvatten wurde Cybersicherheit von Beginn an in die Plattformarchitektur integriert. Die Analyselösungen des Unternehmens wurden speziell für Wasserwerke entwickelt, die unter hohen Sicherheits- und Compliance-Anforderungen arbeiten.

Eines der wichtigsten Prinzipien der Plattform ist die Isolation. Der Datentransfer ist als Einwegkommunikation zur Smartvatten-Plattform konzipiert. Dadurch können externe Systeme keinen Zugriff auf interne Netzwerke oder operative Steuerungsinfrastrukturen der Wasserwerke erhalten.

Diese Trennung reduziert die Angriffsfläche erheblich und hilft dabei, kritische Umgebungen vor externen Angriffen zu schützen.

Mehrere Schutzebenen sorgen für höhere Resilienz

Die Plattform verfolgt außerdem einen sogenannten „Defense-in-Depth“-Ansatz, bei dem mehrere Ebenen aus Authentifizierung, Monitoring, Verschlüsselung und Zugriffskontrolle zusammenwirken, um die Resilienz zu stärken.

Anstatt sich auf eine einzige Schutzbarriere zu verlassen, wurde die Architektur darauf ausgelegt, Risiken auf jeder Ebene des Systems zu minimieren.

Die Lösungen von Smartvatten orientieren sich zudem an internationalen Sicherheitsstandards und regulatorischen Vorgaben, darunter die ISO-27001-Zertifizierung sowie cybersicherheitsbezogene Anforderungen der NIS2-Richtlinie.

Die eigentliche Frage ist, wer Sicherheit langfristig gewährleisten kann

Für Wasserwerke verändert dies die Diskussion grundlegend.

Die Frage lautet nicht mehr, ob Digitalisierung Risiken mit sich bringt. Die eigentliche Frage ist, wer am besten darauf vorbereitet ist, diese Risiken langfristig zu managen.

Für viele Wasserwerke würde die Aufrechterhaltung intern entwickelter Systeme auf dem Niveau moderner Cybersicherheit den Aufbau völlig neuer interner Kompetenzen und Teams erfordern – ausschließlich für Sicherheit, Compliance, Infrastruktur und kontinuierliche Systemwartung.

Diese Investitionen sind erheblich und für viele Organisationen langfristig nur schwer tragbar.

Gleichzeitig steigt der Druck zur Modernisierung der Betriebsabläufe weiter an. Wasserwerke sehen sich zunehmenden Anforderungen in Bezug auf Effizienz, Leckagereduktion, Nachhaltigkeitsberichterstattung, operative Resilienz und alternde Infrastruktur gegenüber.

Datengetriebene Entscheidungen werden zunehmend entscheidend, um diesen Herausforderungen wirksam zu begegnen.

Sicherheit und Innovation müssen zusammenarbeiten

In diesem Umfeld dürfen Cybersicherheit und digitale Innovation nicht als konkurrierende Prioritäten betrachtet werden. Sie müssen Hand in Hand gehen.

Spezialisierte Analyseplattformen, die gezielt für den Wassersektor entwickelt wurden, ermöglichen Wasserwerken den Zugang zu fortschrittlichen Erkenntnissen und operativer Transparenz, während sie gleichzeitig auf Sicherheitsarchitekturen vertrauen können, die von dedizierten Experten entwickelt und betreut werden.

Letztendlich ist die sicherste Lösung nicht zwangsläufig diejenige, die intern entwickelt wird. In vielen Fällen ist Sicherheit am stärksten, wenn sie von Organisationen gestaltet, betrieben und kontinuierlich weiterentwickelt wird, deren Kernkompetenz im Schutz kritischer Daten und Infrastrukturen liegt – jeden einzelnen Tag.

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