11.4.2024
Der Remote-Dienst von Smartvatten überwacht und verfolgt den Wasserverbrauch Ihrer Liegenschaften in Echtzeit. Bei Abweichungen vom normalen Verbrauch wird ein Alarm ausgelöst, so dass Sie bei Leckagen schnell eingreifen können. Aber wie oft sollten Sie Ihren Wasserverbrauch ablesen und messen? Hier erklären wir Ihnen den Unterschied zwischen den beiden von uns angebotenen Optionen.
Unser Fernüberwachungsdienst kann mit zwei Messfrequenzen messen: pro Minute oder pro Stunde. Durch die Wahl der richtigen Frequenz für Ihr Objekt können wir eine möglichst genaue Leckerkennung gewährleisten. Jeder Kunde kann, unabhängig von der Art seiner Immobilie, seinen Wasserverbrauch minutengenau überwachen lassen und erhält so Zugang zu den genauesten Wasserdaten. Bei der stündlichen Ablesung werden die Dinge etwas komplizierter.
Messung des Wasserverbrauchs pro Stunde:
Die stündliche Messung eignet sich vor allem für Objekte, die nicht rund um die Uhr Wasser verbrauchen, insbesondere solche ohne nächtlichen Wasserverbrauch, wie Büros, Logistikzentren, Geschäfte oder Einkaufszentren. Bei diesen Objekten gibt es oft eine Zeitspanne, meist nachts, in der kein Wasserverbrauch stattfinden sollte. Das bedeutet, dass selbst die kleinste Leckage während der Nacht entdeckt werden kann; die erste stündliche Messung nach Geschäftsschluss würde sofort einen Alarm auslösen.
Messung des Wasserverbrauchs pro Minute:
Gebäude, die für unterschiedliche Zwecke genutzt werden, wie Wohngebäude, Hotels, Krankenhäuser oder Labors, haben rund um die Uhr einen konstanten Wasserverbrauch. Toiletten werden gespült, Duschen werden benutzt und technische Anlagen erfordern eine kontinuierliche Wasserversorgung. Es gibt keinen eindeutigen Zeitpunkt, an dem der Wasserverbrauch inaktiv ist, und es ist noch schwieriger festzustellen, wann der Verbrauch nahe Null liegt. Um zwischen normalem und unnormalem Verbrauch in diesen Gebäuden zu unterscheiden, werden minutengenaue Daten benötigt.
Vergleich der Ablesehäufigkeit:
Ein Vergleich wird anhand von zwei Beispielen veranschaulicht. Das erste Bild zeigt eine stündliche Wasserablesung eines Mietobjekts, bei der um 3 Uhr morgens noch fast 287 Liter Wasser in den Leitungen sind. Es ist schwer festzustellen, ob dies ein normaler Verbrauch ist oder nicht. Das zweite Bild zeigt die minütlichen Ablesungen für dasselbe Gebäude, die klarere Informationen liefern und die Möglichkeit bieten, eventuelle Lecks zu erkennen.
Die Wahl der optimalen Ablesehäufigkeit hängt von der Art des Gebäudes und seinem Wasserverbrauch ab. Bei Bürogebäuden oder Geschäften reichen in der Regel stündliche Ablesungen aus, während bei Gebäuden, die rund um die Uhr genutzt werden, minütliche Ablesungen erforderlich sind, um eine wirksame Leckerkennung zu gewährleisten. Bei der Wahl der besten Ablesehäufigkeit für Ihre Gebäude sind wir Ihnen gerne behilflich.
Abbildung 1: Beispiel für eine stündliche Ablesung in einem Mietobjekt
Unsere erste Servicestufe konzentriert sich auf stündliche Ablesungen, bei denen wir nach Stunden mit Nullverbrauch suchen. Wir untersuchen die frühen Morgenstunden und späten Abendstunden, um potenzielle Leckagen zu identifizieren, aber es ist wichtig, realistische Erwartungen zu haben. Menschen arbeiten im Schichtbetrieb, trinken Wasser, gehen auf die Toilette und schauen vielleicht sogar Sportveranstaltungen wie NHL-Hockey. In diesem Szenario ist es immer noch schwierig, einen Wasseraustritt sicherzustellen, insbesondere in Wohngebäuden, in denen rund um die Uhr Wasser verbraucht wird. Daher eignet sich der stündliche Wert am besten für Gebäude, die nachts geschlossen sind, wie Büros, Logistikzentren, Schulen und Restaurants.
Abbildung 2: Ein Beispiel für eine Ablesung pro Minute in demselben Mietobjekt wie oben.
Für Situationen, in denen der Wasserverbrauch auch in der Nacht konstant ist, nutzen wir unseren Minutenablesedienst. Hier suchen wir nach Minuten des Nullverbrauchs, was in Gebäuden, die rund um die Uhr Wasser verbrauchen, unerlässlich ist. Dazu gehören Wohngebäude, Altenheime, Hotels, Krankenhäuser und komplexe Wasserverbraucher wie Einkaufszentren. Manchmal sind sogar einige Büro- und Logistikgebäude so umfangreich, dass die Minutenablesung erforderlich ist, um den Verbrauch genau zu überwachen.
Da es keine Minuten gibt, in denen kein Wasser verbraucht wird, kann man erkennen, dass ein konstanter Wasserdurchfluss unterhalb der blauen Linie vorliegt, was auf eine undichte Stelle hinweist. Alles, was oberhalb der blauen Linie liegt, ist normaler Wasserverbrauch.
Wenn dieses Leck nicht behoben wird, entstehen nach Angaben des genannten
Wasserversorgers zusätzliche Kosten in Höhe von 19.000 Euro pro Jahr.
Es ist wichtig zu beachten, dass diese Berechnung keine potenziellen Schäden einschließt (da wir derzeit nicht wissen, wohin das Wasser fließt), was zu wesentlich höheren Kosten und einer Menge Probleme führen könnte. Daher ist es wichtig, die Leckage so schnell wie möglich zu reparieren, um diese möglichen Folgen zu vermeiden.
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